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Archive for Oktober 2016

Heute mal ein kleines Ratespiel.
Wer vom Hof kann gleichzeitig 3 Futtereimer in einer Hand jonglieren die andere Hand voller Zaubermittel für Fell und Haut während die neuesten Kulmbacher Nachrichten ausgetauscht werden?
Ach ja und Mann und Tochter werden auch noch gemanagt?

Heute hat unsere Friesenmama Nicole Geburtstag!
Merlin, Diva und Yakima üben schon das Geburtstagsständchen und haben (ganz kurz) überlegt, ihre nächsten Möhrchen mit Mutti zu teilen, aber naja, allzuviel Hoffnung würde ich mir da nicht machen.

Nicole. Die immer fröhliche, die selbst bei schlechtester Laune besser drauf ist, als die meisten von uns im Alltag. Die sich freut wie ein Schnitzel wenn ihr Merlin quer über den Platz kesselt – denn er galoppiert! Noch nicht immer in die gewünschte Richtung, dafür aber ohne Buckelei und ohne seine Nicole abzustreifen.
Es ist wunderschön zu sehen, wie ihr zwei immer mehr zueinander findet!
Wir alle wünschen dir zu deinem Geburtstag alles alles Liebe, viel Gesundheit, Geduld und gaaaaaaaanz viel Freude an deinen Ponys!
Nicole

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Was haben Klaus Kinski, Howard Shore, Heinrich von Kleist, Friedrich III, Eugen von Savoyen und unsere Sonja gemeinsam?
Naja – statt ein Filmorchester wie Howard Shore dirigiert Sonja ein Ensemble von Vierbeinern, statt eines Weltreichs wie Friedrich III und Eugen von Savoyen herrscht Sonja über ein Paradies und genau wie bei Heinrich von Kleist zerbricht bei ihr ab und an mal ein Krug (oder eine Tasse, oder ein unkaputtbarer Teller – der aber nur, weil Sonja mal testen wollte ob er nicht nur einen Sturz sondern auch ein mutwilliges Hauen auf Steinplatten überlebt. Hat er übrigens nicht… )
Was sie aber tatsächlich gemeinsam haben ist ihr heutiger Geburtstag!
Wir feiern heute ein halbes Jahrhundert Sonja wie sie leibt und lebt. Herzlich, ein bisschen verpeilt und immer in Action. In ihrem vorherigen Leben war sie bestimmt ein Octopus, denn noch heute hat sie immer viele, viele Dinge gleichzeitig im Sinn. Während zwei Hände Telefon und Kaffeemaschine bedienen, wischen Hände Drei und Vier die Hütte raus, Fünf und Sechs backen Kuchen, Sieben richtet die Frisur und Arm Nummer Acht hat Pause, weil Doria mal wieder rangetreten hat.
Und wenn sie nicht gerade ihren Schlüssel, ihr Handy oder ihren Geldbeutel sucht, dann wuselt sie immer auf der Suche nach neuen Ideen oder der Realisierung aktueller Events über den Hof, die Kamera immer im Anschlag und den Terminplaner in Griffweite. Und sollte tatsächlich gerade nichts am Hof zu tun sein, dann könnte man meinen sie legt in der Sonne mal die Beine hoch und krault in Ruhe Kater Findus. (Wer Sonja kennt, der hat jetzt ein Lachen im Gesicht und Kopfkino vor Augen!)
Jaa, solche Momente gibt es!
Bis Sonja einfällt, dass in ihrem Auto ja noch die Pfandflaschen der letzten Reitfreizeit liegen. 3 Stunden später rauscht sie wieder auf den Hof. Aldi hatte super Angebote! Aber leider nur einen Pfandautomaten – ganz Hollfeld musste ja nur einige Hundert Flaschen warten, die solln sich mal nicht so haben!
Und dann wird weiter geputzt und geräumt, geplant und gewerkelt bis der Schädel brummt und die Füße Streikschilder basteln.
Unsere Sonja kennt weder die Worte PAUSE noch URLAUB oder NEIN, was nicht passt wird passend gemacht! Die Partyzelte im Garten fliegen ständig weg? Kein Problem, wir bauen eine Hütte drum rum.
Roland mag sich nicht vom Blitz grillen lassen? Okay, dann brauchen wir da eine neue Unterbringung für die Technik am Platz!
Peter ist krank und es sollen Kälber zum Schlachthof gebracht werden? Kein Problem, Sonja macht das! Selbst wenn das Kälbchen sich als ausgewachsener Bulle erweist und Sonja dem netten Tierchen alleine Aug in Aug gegenübersteht. Ärmel hochkrempeln und los gehts! So groß kann der Unterschied zum Pony ja nicht sein! (Da Sonja wieder zur Hof zurückkam nehmen wir an der Bulle hat irgendwann klein bei gegeben.)

Viele Hände machen ein schnelles Ende! Sonja Lebensmotto und vor allem gelebtes Motto.

Heute, liebe Sonja wünschen dir alle Hände und Hufe am Hof alle alles Gute zum Geburtstag. Auf die nächsten 50! (Jahre, nicht Ponys!)
Und genieß auch mal die ruhigen Momente in deinem Paradies. Du hast genügend Fremdhände (samt angebauter Fremd-Hirne) die helfen und dich und deinen Peter unterstützen.
Ein Leben auf der Überholspur ist nicht nur anstrengend, man rauscht auch an so vielen eindrücklichen Momenten und Personen vorbei, dass man am Ende des Tages nicht mehr weiß wie viele Hände man eigentlich noch bräuchte um die Aufgaben für morgen daran abzuzählen! Also lass es ruhig angehen! Wer langsam ist, kommt auch ans Ziel!
Und jetzt hoch die Hufe und ordentlich anstoßen!
Prost und alles Gute zum Geburtstag Chefin!

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Es blubbert und brodelt, es rumpelt und raucht…
Nein, Chef Peter hat weder den alten Bulldog angeworfen noch ein Feuerchen geschürt – KARIN is in the house – also in the hütte!
Und da läuft der Ofen auf Hochtouren, der Thermomix darf kein Erbarmen erwarten und die Spülmaschine schnurrt nach einigen Drohungen wie am Schnürchen.
Und mittendrin tänzelt Karin mit Geschirrtuch links, Einkaufszettel für Sonja rechts und mit Christina heiß diskutierend welches nun die optimale Frittierzeit für Pommes – mittelgroß – geriffelt sei, quer durch ihr Reich. Selten war der Begriff Küchenfee so passend, denn wenn Karin ihre Löffel schwingt, geht keiner hungrig nach Hause und „Reste“ gibt es bei Karin nicht!
Nicht alle Tomaten verbraucht? Käse noch da? Da waren doch gestern auch noch Brötchen übrig…
Und 10min später marschieren die ersten Schnüffler in die Hütte und fragen was denn hier so gut riecht!
Und wenn gerade keine Reitfreizeit ansteht oder jemand vom Hofvolk ein Hüngerchen verspürt, sieht man Karin im Hofcafe Kuchen schneiden (eine wenig geliebte Tätigkeit am Hof weil keiner die Optik versauen will und das mit den Tortendiagrammen in der Schule ja schon nie funktioniert hat), Kaffee ausschenken oder – in ruhigen Momenten – friedlich am Weiher eine Zigarette rauchen.
Heute hat unsere Karin Geburtstag und was hat sie an diesem Sonntag wohl gemacht?
Klar! Im Paradiescafe die hungrigen Ponyführer versorgen, spülen, mit Sonja die nächsten Events besprechen, Torten schneiden, Kaffee kochen und natürlich noch mehr Torten schneiden.
Wir alle vom Hof, ob großer Magen oder kleiner, wünschen dir zu deinem Geburtstag alles alles alles Gute und hoffen du bleibst noch gaaaaaaanz lange die gute Seele vom Hof.
Und auch wenn du lieber den Kochlöffel anstelle der Gerte schwingst, wir geben es nicht auf, dich immer mal wieder auf ein Pony zu quatschen.
karin

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Ponyführsonntag (16.10.2016)

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Pony und Pizza (03.10.2016)

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Okay, mit Strohballen kennt sich unsere Steffi bekanntlich gut aus, aber das war auch für sie mal was neues!
Tough Hunter!

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Ein Hindernislauf – ca. 9km über Stock und Stein, mit Jagd-, Kletter und Sprinthindernissen – für Hund und Mensch.
Normalerweise trifft man da allerlei Jagd- oder Hütehunde. Labradore, Australian Shepards, Huskys …
Aber dieses Jahr mittendrin: EIN KNUT – Steffis Mopsmischling in Topform. Und an der Leine? Kaum ein Vierteljahr nach einem Kaiserschnitt und mitten im Muttistress rennt, krabbelt und klettert sich Steffi locker durchs Ziel. Ihre Mädelstruppe – Die Käsepfoten – hat sich vor ein paar Wochen mal eben dazu entschlossen – das können wir auch!
Also ran an die Leinen! – Vor allem Knut, der seine Babypause gemütlich im Kuhstall bei 4 Mahlzeiten am Tag und moderater Bewegung verbrachte, war am Anfang … nennen wir es skeptisch.
„Knut – bring das Target!“
– „Warum? Ich habs doch nicht weggeschmissen!“

„Knut – jag den Hasen! Fass!“
– „Spinnst du? Renn du doch dem ollen Metallhasen nach, ich warte aufs Dosenfutter!“

Aber Steffi und Knut wären nicht Steffi und Knut, wenn sie sich aufraffen würden. Es wurde trainiert und gerannt, durch Matsch gewatet und Knut musste lernen, das man auch mit einem Geschirr laufen kann.
Heute ging es dann auf die Strecke und die Mädels und ihre Vierbeiner überholten gleich mal 2 Teams, die voher gestartet waren.
Am Streckenkilometer 7 – Aufgabe Sprint: quer über eine Wiese und dann einen Abhang nach oben und wieder runter – konnten die Mädels immer noch lachen und faxen machen. Bewundernswert – und ein bisschen bekloppt!
Das größte Hindernis für die Hunde war der Würstchenparcour, unter den lecker durftenden Würstchen durchlaufen, ohne Naschen! Da mussten einige der Vierbeiner heftig überlegen und schlucken!

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Beim finalen Zielhindernis nach einem Waldlauf konnten wir Steffi in Action erleben. Ein anderer Teilnehmer kam schreiend und sein Team anheizend aus dem Wald gerannt….
Das lies Steffi natürlich nicht auf sich sitzen. Den Rest der Strecke schallmeite die Stimme unserer Reitlehrerin wie gewohnt quer über die gesamte Wiese – und das Dorf – also das gesamte Dorf! Da konnte auch der Kommentator nichts mehr dagegensetzen!

Die Käsepfoten mobilisierten alle Kräfte und rauschten noch vor den Verfolgern ins Ziel. Als Belohnung gab es Leckerli und Wasser für die Hunde und ein Bier für die Ladys.

Gut gemacht Steffi und Knut und die komplette Damentruppe.
Nächstes Jahr gibt es ja dann auch noch den tougher Hunter, die paar Kilometer mehr auf den Pfoten machen dann schon auch nichts mehr aus!
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