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Archive for August 2016

Den Kreisjugendring Kulmbach und das Pferdeparadies verbindet seit vielen Jahren eine produktive Kooperation. Das Spielmobil ist im Paradies bekannt wie es unsere Friesen in Kulmbach sind und so gab es auch in diesem Jahr wieder zwei Nachmittage ganz im Zeichen von Pony, Esel und Co. – organisiert vom KJR und unserem Team.
Und weil es aus dem reichhaltigen Ferienangebot nunmal nichts besseres gibt, als einen Nachmittag bei uns am Hof zu verbringen, waren auch in diesem Jahr wieder die Plätze heiß begehrt und ausgebucht. 16 Kinder und Jugendliche vom KJR, dazu 4 Ferienkinder – im Alter zwischen 6 und 15 Jahren – und alle hatten einen riesen Spass.
Bei schönstem Wetter wurde erst über Winnipoohs merkwürdige Zahnpflege diskutiert, über die Schlaf- und Essgewohnheiten von Pferden beratschlagt und natürlich die Frage beantwortet ob Schecken jetzt weiße Pferde mit schwarzen Flecken oder doch schwarze Pferde mit weißen Flecken sind…
Dann wurde geputzt und gekämmt, Hufe ausgekratzt und geknuddelt was das Zeug hält. Wie immer eine bunte Truppe. Von Mini- Schneewittchen bis zu Ronja, für jede Kindergröße das passende Pony.
Am Platz ging es dann erstmal darum bei den Kunststückchen Mut zu beweisen und sich auch aufs Podest zu trauen. Vor allem bei so manchem Pony ist das ja doch mit reichlich Schwung verbunden. Aber die Jugend ist bekanntlich unerschrocken – und so ging es beim anschließendem Spaziergang dann auch total unkompliziert zu, selbst wenn Dickerchen Bella ihre Kinder ganz ordentlich forderte weil das Gras aber auch wieder gar zu grün war und Youngster Felix es gar nicht erwarten konnte wieder heim zu kommen.
Zuhause konnten sich dann nicht nur die Ponys, sondern auch die Kinder und Jugendlichen bei Wiener und Brötchen ordentlich stärken. Ein gelungener Tag mit super Wetter und netten Kindern, von denen uns viele unbedingt wieder besuchen möchten.

Erlebnisnachmittag KJR (31.08.2016)

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Jaaaa, es gibt sie noch, unsere Anja.
Aber wer sie in ihrem natürlichen Verhalten beobachten will, der muss sich schon ganz früh auf die Lauer legen, denn Anja ist zum Frühaufsteher mutiert. Wer sich allerdings schon sehr zeitig aus den Federn quält, der wird mit einem fröhlich geschwungenem Kaffeebecher und einem herzlichen: „guten Morgeeeeeen“ begrüßt.
Immer fröhlich, immer aktiv, so kennen wir unsere Anja! Auge nach dem bösen Reitunfall noch nicht gut zu gebrauchen? Macht nix, gibt ja noch ein zweites! Schulter kaputt? Egal, man soll ja eh über den Sitz lenken. Das Wort Frohnatur passt auf kaum jemanden besser als auf Anja!
Seit vielen, vielen, vielen, vielen und noch mehr Jahren ist sie nun schon Teil unseres Hofes und kaum ein Teammitglied, dass nicht von Anja liebevoll angelernt wurde. „Putzen, Hufe, Decke, Gurt, Trense, Kind und los und das ganze ein bisschen zackig! Ich bin schon 3 Ponys voraus!“ Anja kann schneller Ponys fertig machen als manch einer sich ein Putzkörbchen zusammensucht und nebenbei noch bei einem Gläschen Hugo mit Joffrey die neuesten Lokalnachrichten austauschen.
Heute also können wir deinen Jahresringen einen hinzufügen und wir können mit Fug und Recht sagen: Bis auf einige Ersatzteile bist du auch mit xx Jahren (wir verraten hier kein Alter, keine Sorge) noch taufrisch und deine Galina hält dich ja sowieso in Topp-Form. Also darfst du es heute an deinem Geburtstag auch mal ordentlich krachen lassen! Wir wünschen dir alle von ganzem Herzen alles, alles Gute zum Geburtstag! Feier schön und wir stellen für dich auf jeden Fall eine Flasche Hugo zum anstoßen kalt!
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Da schlappt man ganz unbescholten in die Sattelkammer um einen Führstrick zu suchen…
Kein Führstrick mehr da, kein Halfter, keine Decke, fast kein Sattel, die Trensen alle weg….
Hat Claudia die Räumwut gepackt oder waren hier dreiste Diebe am Werk?
Nein – es ist Ferienzeit und Pony & Pizza stand auf dem Programm. Wir waren wie immer ausgebucht! (Und wie immer kamen zwei, drei Leute mehr als auf der Karin´schen Liste stehen, weil Chefin Sonja da ja noch jemanden mal irgendwann am Telefon hatte…
Aber kein Problem, Karin und Luca hatten Pizzateig für eine ganze Kompanie gebastelt und ein Pony mehr oder weniger am Platz war dann auch schon wurscht.
Bei schönstem Wetter hatten viele Eltern gleich noch Freunde und Verwandte mitgebracht, die einfach mit spazieren gingen und den Kindern beim Reiten zusahen.
Diesmal wurden auch endlich mal wieder Esel gewünscht und da am Morgen der Hufschmied da war, stolzierten neben den üblichen Verdächtigen wie Ynop, Graf und Ronja auch stolze Esel mit ihren noch stolzeren Reitern umher. Suleika, Nora und natürlich Staresel Tabbi waren frisch manikürt mit von der Partie und selbst Krepelchen Winnipooh benahm sich (halbwegs) anständig.
Und da der Platz trocken und damit bekanntlich eine ziemlich staubige Angelegenheit war, teilte Sonja kurzerhand die Truppe auf und während eine Gruppe noch ihre Ponys auf Hochglanz polierten, ging die zweite Gruppe schonmal los. So gab es dann auch beim anschließenden Pizzaessen kein Gedränge.
Viele fleissige Helfer sorgten für reichlich Wassernachschub in fester und flüssiger Form und…
…weil die Sattelkammer ja grade mal so leer stand…
… schlupfte Claudia mit ihrem Lieblingsbesen mal eben…
… nur zum kurz durchkehren, wenn schonmal die Gelegenheit da ist.

Am Ende war es wie immer!
Das Eisfach geplündert, die Kinder selig vor der Pferdetafel und in Ponygespräche vertieft, die Eltern fix und fertig mit Sonnenbrand im Garten, die Küchenfeen am Spülen, die Ponys auf der Weide – in Menschengespräche vertieft – und die Sattelkammer wieder rappelvoll!
Pony und Pizza eben!

Pony & Pizza (22.08.2016)

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Reitertage (25.08 – 28.08.2016)

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Vergangenes Jahr verschlug es uns erstmalig zu Sonja und Peter nach Sanspareil. Über http://www.wanderpfer.de erfuhren wir von der Möglichkeit, bei ihnen mit unseren Pferden Station zu machen, und so ritten wir an 2 Tagen von unserem Heimatstall in Weidhausen bei Coburg nach Sanspareil, um von dort aus Sternritte zu unternehmen.

Wir wurden herzlich empfangen, nach dem Absatteln und Versorgen der Pferde gab es zur Begrüßung gleich einen herrlichen Eiskaffee, wahlweise auch frisch gebackenen Kuchen. Unsere 3 tapferen Ponys bekamen ein eigenes großes Paddock mit Unterstand, Unmengen gutes Heu und eine riesige Koppel. Wir selbst durften bei Sonja und Peter im Haus die Ferienwohnung belegen, Gepäcktransfer inklusive.

Auch die Verpflegung klappte hervorragend. Am ersten Abend fuhr uns Sonja ins benachbarte Wonsees zum Abendessen, beide Wirtschaften in der Ortsmitte sind eine echte Empfehlung. An den anderen beiden Tagen war parallel eine Reitfreizeit da, wir sind aber keineswegs in dem ganzen Trubel „untergegangen“, sondern wurden genauso hervorragend verköstigt und liebevoll umsorgt, wie die 25 Reitmädels. Zum Frühstück gab es jeden Tag frische Brötchen und Gebäck, dazu selbstgemachte Marmeladen, diverse Wurst- und Käsesorten sowie Kaffee, Kakao oder Tee nach Wunsch. Mittags und abends durften wir uns beim Essen ebenfalls der Reitfreizeit anschließen, einmal wurde sogar Pizza im hofeigenen Pizzabackofen gebacken, wobei jeder eine Kugel Teig in eine Pizzaform walzen und selbst nach Wahl belegen durfte, dazu ein frischer Salat – echter Luxus! Getränke und Steckerleis standen jederzeit zur freien Verfügung – einfach nehmen und auf die Liste schreiben. Vertrauen und Freundschaft werden hier groß geschrieben!

Auch das Ausreitgelände ist traumhaft, die Fränkische Schweiz zeigt sich hier von ihrer schönsten Seite. Unsere Ritte durch das malerische Schönfelder Tal, das Wacholdertal und das Kainachtal sowie entlang imposanter Felsformationen sind unvergesslich.

Als wir nach 3 Tagen wieder in Richtung Heimat aufbrachen, war klar: Wir kommen wieder! Und so ritten wir 2016 gleich zweimal hinunter nach Sanspareil und wurden wie schon im Vorjahr freundschaftlich und liebevoll auf dem Hof empfangen. Von Anfang an haben wir uns wieder wie zuhause gefühlt. Auch der 3. Besuch im Paradies wird sicher nicht der letzte gewesen sein.

Ein Hof mit über 70 Pferden, Ponys und Eseln und einem solchen Programmangebot ist natürlich unwahrscheinlich arbeitsintensiv, aber Sonja und Peter managen das alles scheinbar mit Leichtigkeit. Möglich macht das wohl die Leidenschaft, mit der sie ihren einzigartigen Betrieb führen. Hier ist ein echtes Paradies entstanden – ein Ort zum Träumen, Genießen und Entspannen, ein Ort, wo man sein Hobby und seine Leidenschaft leben kann! Bis zum nächsten Mal!

Wanderreiter zu Besuch (Juli 2016)

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Geplant und gesprochen hatten wir darüber schon öfter, aber in die Tat umgesetzt bisher nie: Wir wollten mal einen Wanderritt ausprobieren. Und da wir damit noch keinerlei Erfahrung hatten und weder die Kondition unserer lieben Vierbeiner gut einschätzen konnten ,noch das Sitzvermögen der lieben Reiterleins, sollte es erst mal ein Tagesausflug werden.

Und so zogen 11 Pferde und ein Esel mit ihren Reitern des Morgens los, um die Lande um Sanspareil zu erkunden. Okay, es wäre besser gewesen, Claudi hätte die eigens dafür gekaufte topographische Wanderkarte nicht zu Hause vergessen, denn die Fränkische hat ja bekanntlich einige Funklöcher, in denen dann auch kein Navi richtig funktioniert …

Dennoch: Wir fanden nach erfolgreicher Durchquerung des traumhaften Kainachtals fast ohne Umweg unsere erste Station bei Uschi in Weiher, wo die Pferde auf der Weide pausieren und sich die Bäuche vollschlagen konnten und schon die ersten Reiterlein anfingen zu jammern, der Popo tue weh… Das sollte noch viiiiieeel schlimmer werden! Denn der Weg nach Eichenhüll bat tückische Irrungen und Wirrungen und hätte uns Onkel Georg nicht mit dem Roller aufgespürt und auf den richtigen Weg geführt, wir würden vermutlich noch immer zwischen Treunitz und Eichenhüll im Wald umherirren☺. Aber es hat sich gelohnt, Eichehüll anzusteuern, denn Gretl, Luzie, Johanna und Wolfgang hatten für uns aufgetischt, gegrillt und für die Vierbeiner die Wiese hinterm Haus zurechtgezupft, damit die lieben Viecher dort auch genüsslich ausruhen konnten.

Spätestens jetzt entledigten wir uns unserer Rucksäcke, so mancher Sättel und allem möglichen „Reisegepäck“, das uns Wolfgang postwendend per Auto ins Ponyparadies „lieferte“.

Und wer glaubt, wir wären mit müden, erschöpften Pferdchen heimgekommen, der irrt, denn unsere Bande zeigte auf der letzten Etappe erst mal, dass sie alle noch aufs Galoppieren gewartet hatten. So fix wie wir plötzlich zurück im Stall waren… Unglaublich ☺

Wir haben gelernt: Wanderreiten macht super Spaß, aber Rucksäcke sind doof! Schlanke Popos tun gleich am Tag weh, ältere Hüften erst am nächsten! Und warte nie, dass dein Navi wieder funktioniert, sondern fahre deine Strecke vorher einfach ab!

DAAAANNNNKEEEEE an Uschi, die Rossmerkels und Düthorns aus Eichenhüll und Onkel Georg!!!! Ihr wart super !!!

Wanderritt (18.08.2016)

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Reitfreizeit Sommer 2 (10.08. – 14.08. 2016)

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