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Archive for Juli 2012

Koppelfest 2012 !

Langersehnt und lange vorbereitet startete das Koppelfest 2012 am heutigen Samstag bei idealem Wetter. Nachdem uns der Vormittag noch mit einigen Regengüssen auf Trab hielt, zeigte sich der Wettergott zum Fest-Start von seiner allerbesten Seite – nicht zu heiß, nicht zu kalt und vor allem: trocken. 20 Ponys bildeten das Startteam des Festes und ließen die kleinen Gäste erst einmal auf ihren Rücken einige Runden um den Reitplatz drehen. Das Marionettentheater hielt anschließend sein Fans in Atem und auch Zauberer Didino schmetterte ein lautes Hallo an alle Kinder über den Platz. Für die Gäste stand außerdem ein Spielmobil bereit, das die Kleinen mit Basteleien und Kinderschminken unterhielt. Auch mit Pfeil und Bogen konnte geschossen werden und besonderes Geschick war beim Hufeisenwerfen gefragt. Viele Kinder kamen in unseren Streichelzoo und knuddelten mit den Ponys. Auf dem Reitplatz zeigten unterdessen unsere Kinder, was man im Pferde-, Pony- und Eselparadies lernen konnte. Es wurde der Weg vom Ponyführen bis zum Reitunterricht in der Abteilung aufgezeigt, wobei nicht nur die Vierbeiner immer größer wurden sondern auch die Reiter. Eine Eselvorführung machte den Zuschauern auf interessante Weise bewußt, dass Esel sehr intelligente Tiere sind. Ponys vor dem Sulky ließen den Platz wie einen Renn-Parcour aussehen, bevor die 7 Zwerge auftauchten und ganz schön zu tun hatten, ihrem Schneewittchen auf der Spur zu bleiben. Leider hatte einer unserer Zwerge etwas Pech, denn Pony Billy hatte Angst vor Didino’s Luftballons und warf das Zwerglein ab. Wir hoffen, dass es der Kleinen gut geht und nichts passiert ist. Der Krankenwagen brachte unsere Zwergin in die Klinik zur Untersuchung. Wir wünschen von hier aus gute Besserung! Die Zwergenquadrille löste dann aber brausenden Beifall aus und auch die nachfolgende Mini-Quadrille sorgte für ganz viel Applaus. Die Kinder hatten sich wochenlang auf den Koppelfestauftritt vorbereitet und strahlten heute um die Wette, als einfach alles perfekt klappte. Gut gemacht, Ihr kleinen Reiter! Abschluss des Showprogramms am heutigen Samstag war dann eine wirklich hervorragende Friesenquadrille, bei der das Zuschauen absolut Spaß machte. Wir waren sehr stolz auf unsere 4 Reiterinnen und natürlich auch auf die 3+1 „Friesen“.
Satt wurden heute übrigens auch alle, denn Bratwurst, Steak, Pommes oder Käsestangen ließen keinen Magen knurren und auch die Kuchentheke ließ keine Wünsche offen. Außerdem konnte man am Stand vom Reiterlädchen Steckenpferd und auch am Stand von Christel’s Kräuterleckerlis (die selbst gebacken sind) stöbern und hat auf Garantie etwas gefunden – ebenso wie an unserem Hofshop-Stand, der oft umlagert war, denn schließlich waren die neuen Ponybanden-T-Shirts rechtzeitig zum Koppelfest fertig geworden.

Der Himmel am Sonntag Morgen gefiel uns allen nicht so richtig, doch ging das Ponyführen noch ganz ohne nasse Füße ab. Als dann jedoch die Andalusier und Friesen ihre Show starteten, begann es wie aus Kannen zu gießen. Die 4 Reiter ritten ihre Show komplett und fehlerfei durch, allerdings waren sie danach nass bis auf die Haut. Eine kurze Regenpause musste dann eingelegt werden, bevor die ersten Pferderassen vorgestellt wurden. Hierbei war fast alles vertreten, was unser Hof zu bieten hatte: Schweres Warmblut, Friesen, Schwarzwälder Fuchs, Reitpony, Tinker und sogar ein „Fjordpferd“ war dabei, wobei eigentlich nur Sonja ein Fjordpferd (das eigentlich aus Norwegen kommt) sah, denn Tina’s schwerer „Haflinger“ ist von einer ganz anderen Rasse finnischen Ursprungs. Und nach „unseren Hofrassen“ waren wir schon sehr gespannt auf Heiner Schwank’s jungen Wallach, ein Kaltblut-Rappe, der sichtlich aufgeregt war. Pferde in der Kutsche wurden uns dann vorgeführt, gezogen von einem Tinker und einem Kaltblut. Ein Pas de Deux unserer Friesen mit Becky und Anna wurde von einer Show der Pater Montis abgelöst und mit einem Riesenbeifall belohnt. Wir haben uns auch riesig gefreut, dass Karl-Heinz Grundler zugesagt hatte und extra aus Nördlingen zu uns anreiste. Ein überragender Auftritt wurde dann natürlich mit großer Begeisterung der Zuschauer honoriert. Es sah alles so leicht aus und doch wissen wir, wieviel Arbeit hinter einer solchen präzise ausgeführten Vorführung vom Boden aus mit der Doppellonge steckt! Wir waren überwältigt. Die Westernreiter lockerten die ganze Atmosphäre auf mit einer Show der Gelassenheit ihrer Pferde, die weder Regenschirme, Fahnen noch Papierwänder scheuten. Ein beeindruckender Auftritt. Unsere Reitlehrerin Tina Stradtner zeigte uns allen dann mit ihrer Stute Elisa too Little, wie eine Kür der Klasse M aussehen kann. Ob wir da jemals hinkommen? Anschließend ging es wieder an die Lachmuskeln, denn die Miniponys waren los und rockten den Platz. Ein Fohlen, das in jede Handtasche passte, entzückte natürlich vor allem die kleinen Mädels, die dem kleinen Kerl dann gar nicht mehr von der Seite wichen. Bei der folgenden Springquadrille zeigten unsere Mädels und Ponys, dass es auch etwas turbulenter auf dem Platz zugehen kann. Anschließend wurde der Weg vom Ponyführen über die Longe bis hin zum Reitunterricht in der Abteilung aufgezeigt. Sehr lange geübt wurde für die nachfolgende 12er Quadrille, die überragend klappte und Jubelschreie beim Publikum auslöste. Und alle, die den Trainings- und Probeweg der Kinder für diese Quadrille begleitet hatten, waren sehr stolz auf unsere Reiter. Auch unsere Minis trugen ihre Quadrille souverän vor, kleine Patzer waren der Aufregund zuzuschreiben. Aber ertsmals grinsten alle 4 Reiterlein über alle Backen – die Anspannung der letzten Trainingswochen war komplett abgefallen! Wir sind so stolz auf Euch Reit-Krümel!
Julia und Frank stellten ihre Isländer vor, die Steffi kommentierte, die Hundeschule zeigte, dass auch Hunde einiges zu bieten hatten und sehr lernfähig sind und nach der Friesenquadrille wurden unsere Pferde wieder komplett auf den Platz gelassen und zeigten sich den Zuschauern von ihrer besten Seite (ausser Funny und Hanny, die nach einem ganzen Tag Streichelzoo einfach wieder abbogen und nur ihre Ruhe haben wollten). Das Publikum sparte nicht mit Applaus und wir sind uns sicher, dass es allen wieder gut bei uns gefallen hat.
An dieser Stelle möchten wir ganz, ganz herzlich den Darstellern danken, die uns mit ihren Darbietungen unterstützt haben, der Familie Streller, die an beiden Tagen für uns vor Ort waren, dem Team um Karl-Heinz Grundler, der uns immer zur Seite steht und den langen Anfahrtsweg nicht scheut, der Westernreiter-Truppe, die uns mit ganz viel Gelassenheit überzeugte und sogar bei Luftballon-Knalls nicht aus der Ruhe zu bringen war, Kutschfahrern aus Neustädtlein, die uns mit ihren 2 fleißigen „Dicken“ unterstützten und den Besuchern gern die Umgebung näherbrachtenden, Heiner Schwank für seine Unterstützung bei den Vorbereitungen und für seinen Auftritt mit seinem feurigen Youngster, den supersüßen Miniponys, die uns auch bei jedem Koppelfest verzaubern und alle kleinen Mädels in ihren Bann ziehen, den Isländern, die eine tolle Show darboten, Tina und ihrer Lissy, die uns zeigten, wo wir einmal hinkommen sollten, unserem Hof-Hufschmied Stefan Hellgreve für seine präzise Arbeit und seine Zuverlässigkeit, Uwe mit seiner Hundeschule, die immer für ein bißchen Abwechslung zwischen all den Pferden sorgen, Zauberer Didino und dem überragenden Marionettentheater, dem Bogenschützen-Team, die sogar die Geburtstagsfeier ihres Sprößlings zu uns verlegten, um uns zu unterstützen, dem Spielmobil Bayreuth für die brilliante Unterhaltung der Kids, allen unseren treuen Fans und Besuchern, dem Reiterlädchen Steckenpferd, Christel’s Kräuterleckerlis und last but not least allen lieben Freunden, die dieses Fest erst ermöglicht haben. Vielen Dank einem tollen Team, das Hand in Hand arbeitete und Sonja und Peter unterstützt, wo es nur geht. Ohne Euch wäre ein solches Event einfach undenkbar. Danke schön an alle für ein unvergeßliches Koppelfest 2012! Ganz am Ende ein ganz, ganz liebes und großartiges Kompliment an unsere Sonja und ihren Peter, dass sie nie die Mühe scheuen, den ganzen Vorbereitungsstress auf sich nehmen, alles zu organisieren, das Ganze zu finanzieren und am Ende immer ganz gerührt und befreit dazustehen, wenn alles gut geklappt hat. Ihr könnt so stolz sein auf das, was Ihr aufgebaut habt – ein Paradies für Mensch und Tier! Und wir wissen genau, das wird es immer bleiben! Macht weiter so!

Koppelfest 2012 Samstag
Koppelfest 2012 Sonntag

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Wir alle waren am Mittwoch Morgen geschockt als wir Anne sahen. Die 4-jährige Friesenstute hatte sich die linke Seite in Höhe der Schulter komplett aufgerissen. Peter hatte sie auf der Koppel stehend gefunden, hat sofort Sonja informiert und die merkte gleich, dass das nicht vor Ort operabel wäre. Die Mitarbeiterin von Dr. Lindner bestätigte den Verdacht und sagte ausserdem, dass in der Wunde auch Knochensplitter seien. So mussten wir Anne in die Klinik bringen. Elena und Peter brachten Anne zu Dr. Burczyk. Anne selber war wohl so unter Schock, dass sie alles mit sich geschehen ließ. Uns tat unser letzter Neuzugang so leid. Die Suche nach der Ursache der starken Verletzung lief unterdessen fieberhaft. Nirgends war etwas Spitzes, Scharfes zu sehen. Nachmittags entdeckte Steffi den Verletzungsgrund. Anne ist wahrscheinlich getrieben worden oder hat sich erschreckt und ist mit voller Wucht gegen den Toreisenwinkel gerannt. Dieser ist weder scharf noch kantig, aber wenn man dort mit voller Wucht gegenrennt, passiert natürlich etwas. Anne muss nun wohl 3 Wochen in der Klinik bleiben, aber es geht ihr gut, sie hat sich von der OP gut erholt, in der ihr die Knochensplitter entfernt wurden und die Wunde genäht wurde. Wir hoffen sehr, dass es ihr bald wieder so gut geht, dass sie wieder bei uns sein kann.

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Für uns war es ein besonderes Anliegen und eine große Herausforderung, den behinderten Kindern einen unvergesslichen Nachmittag auf dem Rücken der Ponies zu bescheren. Nach einem leckeren Pizza-Mittagessen gingen die Kinder mit Begeisterung ans Putzen der Ponys. Hier stellte sich heraus, dass so mancher Betreuer viel mehr Angst vor den Ponys hatte als die Kinder. Die konnten es gar nicht abwarten, endlich auf’s Pony zu kommen. Einige Kinder wollten lieber erst einmal einen Ausflug zur Burg machen, die anderen gingen auf den Reitplatz. Moritz hatte sich Pony Max ausgesucht, aber reiten wollte er dann doch lieber nicht, während Tim erst merkte, dass er doch etwas Angst hat, als er schon auf dem Pony saß und sich dieses bewegte. Aber alle haben es wirklich ganz toll gemacht, haben ihre Ängste überwunden, hatten Spaß dabei, mit den Ponys über Hindernisse, durch eine Hütchenreihe und auf ein Podest zu steigen. Und zum Schluss trauten sie sich sogar, sich einmal auf das Pony zu stellen. Wir waren stolz auf die Kleinen und hoffen, dass sie uns bald wieder einmal besuchen!

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Nicht alle der 25 Siebtklässler waren begeistert über Doreens Entschluss, den Wandertag ihrer Klasse in Sanspareil bei den Pferden zu verbringen. Man muss dazu sagen, dass der Tag die Temperatur-Rekordmarke brach und es wirklich heiß zu werden schien. Die Kinder kamen gegen 9 Uhr auf den Hof und cool wie sie waren, hauten sie sich erst einmal in den Garten zum „chillen“. Aber wer uns kennt, weiß auch, da ist nicht viel mit Chillen. Nach einem Kennenlernen und etwas Bekanntmachen mit dem Lebewesen Pferd (einige Mädels waren natürlich fit, weil sie schon selber ritten), ging es auf die Koppel zur Pferdejagd. Auf die Frage, ob jemand Angst vor Pferden hat, hat sich natürlich keiner gemeldet, wäre ja auch zu peinlich. Aber schon beim Holen der Pferde zeigte sich, dass die mit der größten Klappe auf einmal recht winzig wirkten neben ihrem Vierbeiner. Aber sie machten es alle recht gut, putzten die Pferde, halfen sich gegenseitig und machten dann auch auf dem Platz eine gute Figur. Schaut Euch die Fotos an, die sprechen Bände, denn das Lächeln war am Ende keinem mehr aus dem Gesicht zu nehmen. Bei einer selbstgebackenen Pizza ging der Ausflug fröhlich zu Ende. Vicky versprach sogar, nun öfter mal zum Reiten zu uns zu fahren, denn die Pferde wären ja sooooo brav und sooooo süüüüüüüüüüüüß. Und dabei hatte sie anfangs nie verstanden, warum Doreen so weit zum Reiten fuhr. Also wir würden uns freuen, wenn Ihr alle wiederkommt, hat großen Spaß gemacht…fragt doch einfach Eure „Chefin“ am nächsten Wandertag…!

Galerie:

Wandertag

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Alle Jahre wieder können wir fast sagen und es ist erstaunlich, wie die Kinder sich weiterentwickelt haben – nicht nur körperlich, denn die sind alle einige Zentimeter gewachsen – sondern auch geistig. Somit wurden auch die Pferde größer, die diesmal mit den Kindern auf die Reise gingen. Bei schönstem Sonnenschein hat es allen wieder gut gefallen und wir freuen uns schon drauf, wie Ihr wohl im nächsten Jahr aussehen werdet!

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Die Besitzer müssen die beiden Pferde Moritz und Mora leider abgeben.

Moritz der Haflinger ist ca. 16 bis 18 Jahre jung, gesund und hat keine Probleme. Mora hat oder hatte leider Mauke. Sie ist ca. 20 Jahre. Beiden leben schon seit mindestens 10 Jahren zusammen in einer gemeinsamen Box. Sie sind nur zusammen ausgeritten.

Die beiden wären kostenlos in gute Hände abzugeben.

Die Kontaktdaten bekommt ihr von Sonja (Tel. 0175/5211786).

Aufruf an alle Pferdefreunde17. Juli 2012

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Am vergangenen Freitag besuchte uns der Kindergarten Eckersdorf mit 17 Kindern und deren Eltern zu einem Pony & Pizza-Nachmittag. Die Kinder hatten viel Zeit und Pony-Lust mitgebracht, so dass sie schon beim Putzen mit Eifer dabei waren. Die Eltern halfen kräftig mit und im Nu saßen die Kleinen schon auf den Ponys und ließen sich erst einmal auf dem Reitplatz herumführen. Als es dann auf den großen Ausritt ging, freuten sich die Kinder natürlich sehr. Obwohl einige Eltern unterwegs gern mal mit ihren Kind getauscht hätten, ließ sich keiner der Reiterlein zum Absteigen bewegen. Nur Antonia stieg ab und zu mal von ihrem Balu herunter, aber der war der Mama dann doch etwas zu klein zum Reiten. Nach dem langen Ritt freuten sich alle auf etwas zu essen und zu trinken und ließen sich die selbst belegten Pizzen und gekühlte Getränke gut schmecken.

Auch am Sonntag hieß es wieder „Pony & Pizza“ und dieser öffentliche Termin war schon wieder frühzeitig ausgebucht. Nachdem das Wetter mittags noch nicht so prickelnd aussah, zeigte es sich nachmittags dann aber doch von der besten Seite, so dass auch hier die Reiterlein nach Putzen, Striegeln, Kuscheln und Reiten auf dem Reitplatz auf einen großen Ausritt gehen konnten. Mit großem Hunger ging es danach ans Belegen der Pizzaböden und laut schmatzend ließen sich schon bald alle ihre Kunstwerke schmecken. Gemütlich klang dieser Sonntag-Nachmittag aus.

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