Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Oktober 2011

Auch dieses Wochenende stand für die 4 Sanspareiler Reitabzeichen-Kandidaten komplett unter dem Bamberger Trainingsstern. Der Freitag wurde zu einem großen Überraschungstag. Der Springunterricht wurde zu einer Überraschung für Nina und Anja. Nina bekam den „Kleinen“ und Anja „durfte“ sich Apollo, den kleinen Frechdachs-Hafi fertigmachen. Während Nina mit dem Kleinen super zurechtkam, hatte Anja ganz schön mit Apollo zu kämpfen und fragte sich des öfteren, ob sie auf einem Pferd oder einem Esel saß. Geschwitzt haben wir alle.
Nach der Stunde sollten „unsere“ Sanspareiler Pferde ankommen. Alle waren sehr gespannt, wie unsere 3 auf die neue Umgebung, auf die Boxen, die Reithalle mit ihren Spiegeln und die anderen Pferde reagieren würden. Und dann kamen sie. Das Verladen ging anscheinend relativ problemlos ab und auch das Ausladen verlief recht unspektakulär. Die 3 schauten sich um, waren nervös und schwitzten vom Transport, waren ansonsten aber ruhig. Wir führten sie in der Halle herum und es lief viel besser als erwartet. Die 3 schauten zwar und schnaubten einige Male tief durch, aber das war auch alles.
Wir stiegen dann einfach mal auf, wollten im Schritt reiten und auch das lief ganz problemlos, obwohl andere Pferde in der Halle waren. Wir waren stolz auf unsere Dicken. So schafften wir es sogar, noch die Dressur durchzureiten. Dann kamen die 3 in die Box und da merkte man schon, dass ihnen das nicht so wirklich gefiel. Kira stand allein in einem Stall mit fremden Pferden, die anderen 2 waren in benachbarten Boxen untergebracht.
Der Samstag hieß dann: Dressurstunde mit unseren Pferden in der Reithalle zusammen mit den einheimischen Schulpferden.Insgesamt waren 8 Pferde in der Halle, aber unsere 3 machten ihre Sache super gut. Es interessierte sie gar nicht, dass da andere Pferde um sie rumliefen. Sie zogen ihre Sache durch. Als sie nach der Stunde wieder auf die Koppel geführt wurden und wir gingen, sah man ihnen aber schon an, dass sie sich fragten, warum wir sie nicht mitnehmen.
Dann war der Sonntag an der Reihe und hier sollte es ja nach der Springstunde ins Gelände gehen. Die Springstunde verlief ganz gut für alle, bis auf einen kleinen Absturz von Tamara (nichts passiert). Der Stallpfleger wollte die Pferde vor dem Geländeritt noch abfüttern und versuchte, Amadeus von der Koppel in die Box zu bringen. Das gefiel dem gar nicht. Er wollte sich nicht von seinen Kumpels trennen und war sichtlich nervös. Mit Kiras und Beautys Hilfe ging es dann aber doch. Anschließend wurden die Pferde gesattelt und ab ging es zusammen mit 1 Führerin und 2 zusätzlichen Reitern vom Reitverein…insgesamt also 6 Pferde….ins Gelände. Trotz Nervosität hatten unsere Dicken aber doch ein paar Probleme, Schritt zu halten. Tamara auf Kira und Anja auf Amadeus mussten öfter mal nachtraben, aber das machte nichts. Es sollte dann durch einen Fußgänger- und Fahrradtunnel gehen, vor dem eine kleine Pfütze war. Alle gingen relativ zügig durch, nur Amadeus war absolut nicht zu bewegen, durch die Pfütze zu gehen. Er rief zwar seine Kameraden, ging aber keinen Schritt vorwärts, eher rückwärts. Selbst durchführen lassen wollte er sich nicht, man weiß ja nie, ob da nicht doch ein Ungeheuer aus der Pfütze springt. Er hatte schon recht…alles gaaaaanz gefährlich. Als aber seine Kumpels zurückkamen und er auch mal einen Besinnungsklaps auf den Po kriegte, fiel ihm ein, dass er vielleicht doch mal den Durchmarsch probieren könnte. Wenn jetzt aber jemand denkt, dass er sich die Hufen nass gemacht hätte – weit gefehlt. Da hüpfte er lieber drüber. Egal, durch ist durch! Wir dürfen auf den Rückweg gespannt sein…!
Es ging weiter durch Wald und Flur. Passanten, Jogger, Hunde waren gar kein Problem für unsere 3, auch die Galoppstrecke lief sehr gesittet ab und dann kam das Bächlein! Amadeus musste gleich an die 4. Stelle hinter den Kleinen. Die ersten 3 liefen zügig durch und obwohl Amadeus tapfer hinterherstapfte, blieb er direkt am Ufer stehen…wieder solche blöden Ungeheuer im Wasser…neeeeeeeeee! Also wieder Rückwärstgang rein und mal schauen, was die Kumpels machen. Aber auch Kira hatte zunächst keine Lust und Beauty schon gar nicht. Man kann sich vorstellen, was auf uns zukam: nasse Füße. Runter vom Pferd, langsam ran an den Bach und abwarten. Kira war die erste, die sich traute. Einmal im Bach, platschte sie auich mit dem Vorderhuf schön im Wasser rum. Der Nächste war Amadeus. Es dauerte etwas länger und Anja hatte schon seeeehr nasse Füße, dann machte er einen Satz, war im Wasser und genauso schnell wieder raus und die Böschung hoch – Anja auch, mit durch die Böschung gezogen. Ging doch! Beauty dagegen, schrie erstmal, stieg dann mal kurz und versuchte nach einer Zeit ernsthaft, das Bächlein zu überspringen. Wer Beauty kennt, weiß, dass das Ganze anatomisch zum Scheitern verurteilt war, also stand er mit einem Riesensatz mitten im Bach, Uwe war geduscht und zack, war er wieder draussen. Jetzt musste das Ganze ja gefestigt werden, also nochmal zurück – das klappte ohne große Probleme, dann aufsitzen und im Sattel und nicht mehr ganz so nassen Fußes wieder rüber. Amadeus zierte sich noch einmal, ging dann aber doch durch, der Schisser! Da wurden die 3 natürlich erstmal richtig gelobt! Und weiter ging’s! Der Rest der Tour verlief ohne Zwischenfälle, selbst Straßenüberquerungen waren kein Problem! Nur der Tunnel verleitet Amadeus zu einigen zögerlichen Momenten bis Kira ihn einfach mit durchlotste. Auch hier wurde nochmal gefestigt – also nochmal zurück durch den Tunnel, umgedreht und ein 3. Mal durch. Klappte super! Wieder auf dem Hof angekommen, waren wir dann doch stolz auf unsere 3.
Dann ging es nach Hause! Auch wenn sie erst nicht in den Wagen reinwollten, waren sie in Sanspareil doch wirklich happy, endlich wieder in der Herde und an ihren Futterraufen sein zu können. Wir gönnen ihnen gern die Verschnaufpause. Das habt ihr ganz prima gemacht, Ihr 3! Und aufgefallen seid ihr in Bamberg in jedem Fall!

Read Full Post »

Einen ganz lieben Geburtstagsgruß schicken wir heute an unsere Karin. Alles Liebe für Dich, einen wunderschönen Geburtstag und bleib so eine liebe, lustige „Karin für alle Fälle“. Wir wissen ja, dass Du GROSSEN Respekt vor den Vierbeinern hast, aber im Notfall springst Du einfach über Deinen Schatten und fasst mit zu. Und das mit dem Hufe auskratzen kriegen wir auch noch perfekt hin…wirste sehen! Und wenn nicht, ist es auch egal. Wir freuen uns, dass Du im Team bist, immer gute Laune hast, uns nicht nur am Pizza-Ofen und in der Küche unterstützt, sondern einfach auch eine gute Freundin geworden bist. Lass es heute richtig krachen und wir freuen uns schon auf Deinen nächsten Hofbesuch (vergiss nicht, Ella und Luca mitzubringen!)!

Alles, alles Liebe von Deinen Sanspareilern!

Read Full Post »

Es war irgendwann im Sommer als unsere Reitlehrerin Tina fragte, ob wir beim Ablegen des Reitpasses und Reitabzeichens mitmachen wollten. Ahnungslos wie wir waren, sagten wir „Na klar doch!“ Die Anmeldung erfolgte prompt. Noch gab es keine Bedenken, es war ja noch lange hin bis zum 23.10. Da haben wir ja noch massig Zeit! Schließlich waren ja erstmal Ferien! Insgesamt waren wir zu Sechst: Vanessa, Nina (Reitabzeichen)Tamara, Anja, Uwe (Reitpass + -abzeichen) und Roland (Reitpass). Im September ging es dann ans Eingemachte….die Dressur musste mal langsam geprobt werden, schließlich sollten ja auch unsere Pferde wissen, was abgeht. Die Prüfung würde beim Reitverein Bamberg stattfinden und dafür sollten Beauty, Kira, Amadeus und Mandy (Geländeritt) von unseren Pferden mit. Die erste Dressurstunde zeigte schon mal, was noch alles geübt werden musste. Die Pferde wurden durchgetauscht, die Dressur immer und immer wieder geübt, bis es halbwegs klappte. Wir wussten jedenfalls erst einmal, was geritten werden musste.
Dann ging es an die Springstunden. Die fanden in Bamberg statt mit den dortigen Schulpferden. Das war eine neue Herausforderung. Während sich Tamara mit einer jungen Stute namens Waikiki durch den Parcour sprang, klappten die Springversuche von Anja auf Decor mal gut, mal gar nicht. Nina hatte ihre Anja zwar im Griff, scheiterte erst einmal aber an dem Merken der richtigen Hindernisse – wir kennen sie ja, unsere kleine Wilde, darum machten wir uns auch keine Sorgen, denn im Ernstfall schafft Nina alles! Und das klappte dann auch als der ganze Parcour stand und sie ganz alleine zeigen musste, was sie drauf hat! Vanessa hatte nicht soviel Glück. Ihr Pikeur hatte auf’s Angaloppieren gar keine Lust und warf sie ab. Dumm nur, dass Nessi sich dabei ihr Schlüsselbein brach und so leider nicht weiterreiten kann. Uwe übernahm Pikeur und zeigte dem, dass er so einfach nicht rumspringen kann. Seitdem springt der mit Uwe über alles, was da im Weg steht. Dann hing Anja plötzlich an der Halsseite von Decor, als der mal wieder meinte, nicht über den Oxer zu springen – ging nochmal gut, sie wurde vom Reitlehrer wieder auf’s Pferd geschubst.
Die nächste Springstunde brachte für Tamara eine böse Überraschung. Waikiki warf sie einfach ab, als wir am Abreiteplatz ein paar Runden drehen sollten. Waikiki wollte einfach ein wenig rumgaloppieren und meinte dann auch die anderen Pferde mit Ausschlägen und Freudensprüngen zu animieren. Tamara geht es wieder gut, ein paar Prellungen und einen Riesenschreck hat sie gut weggesteckt. Inzwischen wissen wir auf jeden Fall: Basispass, Reitpass und Reitabzeichen – ein Riesenabenteuer für uns und noch ist kein Ende in Sicht!
Wir sind gespannt, wie es weitergeht, denn schon am kommenden Wochenende sollen unsere Pferde nach Bamberg! Wir dürfen gespannt sein!

Fotos gibts auch bald!

Read Full Post »

„““““Bei schönstem Wetter starteten meine Reitbeteiligung Jeason und ich mit meinen beiden Ponies Jack und Ringo beim 3. Orientierungritt der Little Runaway Ranch Reislas, der diesmal unter dem Motto „Mittelalter“ stand. Rausgeputzt wie die Burgfräuleins auf edlen Rössern gingen wir auf die ca. 15 km lange Strecke. An verschiedenen Stationen mussten wir unsere Geschicklichkeit, Teamgeist und reiterliches Können unter Beweis stellen. Es waren z.B. Paarreiten im Slalom, Apfelschnappen, Besenpolo, mit Keschern Müll aufsammeln, Zaumzeugbau und ein Fragebogen zu bewältigen. Auch ein tierärztlicher Checkup, den meine Ponies mit „sehr gut“ bestanden haben, war zu meistern. Wieder auf der Ranch angekommen, galt es noch, einen Trailparcours mit Ringstechen, einem kleinen Sprung, Brücke und Tunnel zu bewältigen. Ich war mächtig stolz auf meine Jungs als abends – bei der Siegerehrung – unser Team den 3. Platz erreichte.“““““

Und wir gratulieren unserer Steffi und ihren Jungs natürlich von ganzem Herzen und freuen uns auf einen kleinen Präsentierungsritt des Burgfräuleins in Sanspareil. Wir sind auch mächtig stolz auf Dich!

Read Full Post »

Da hatte es der Wettergott aber wieder gut gemeint am vergangenen Sonntag. 20 Kinder aus Bamberg kamen mit Papa, Mama, Oma, Opa oder Paten im Schlepptau, um den Nachmittag mit unseren Ponys zu verbringen und sich natürlich danach mit einer selbst belegten Pizza zu stärken. Ganz begeistert waren sie von der „Pferdeschule“ vorweg und plapperten lustig drauflos als es um Fragen rund um die Pferde ging. Natürlich waren auch ein paar „alte Hasen“ dabei, wie z.B. Stella, die sich noch immer gut auskannte. Wir freuen uns immer sehr, wenn wir Kinder wiedersehen, die schon öfter mal bei uns waren. Jedes Kind bekam ein eigenes Pony zugeteilt und dabei haben wir auch gern Lielingsponys berücksichtigt. So wünschte sich die kleine Ida wieder ihre Dixie und bekam sie natürlich auch, denn Führen mussten ja die Mama oder der Papa. Jedes Kind konnte dann auch sein eigenes Pony putzen und mit Hilfe der Eltern oder Großeltern ging das ganz problemlos. Die Ponys waren schnell gesattelt und getrenst und so ging es auf den Reitplatz, denn zuerst musste ja getestet werden, ob die Eltern die Ponys wirklich gut führen können. Das klappte ganz gut und nachdem alle auf die große Ponyrunde gehen wollten, hieß es dann auch gleich „Abmarsch“! Die Kinder hatten großen Spaß und wären die Runde sicher gern noch einmal geritten, aber da hatten die Ponyführer dann doch etwas dagegen, denn schließlich knurrte einigen schon der Magen. Also ging es gleich an die Pizzabretter und so mancher hatte vor Hunger glatt vergessen, sich vor dem Pizza ausrollen die Hände zu waschen…machte ja nix…die Pizzen sahen trotzdem lecker aus. Und dass sie geschmeckt haben, konnten wir daran feststellen, dass am Ende gerade mal noch 5 Teiglinge übrig blieben! Ein schöner Nachmittag mit vielen strahlenden Kindergesichtern ging langsam zu Ende und auch wenn es etwas kühler war als die Wochen davor, blieb es doch trocken und freundlich. Ihr habt es verdient, liebe Bamberger! Kommt bald mal wieder!

Read Full Post »

Das Wetter ist derzeit absolut auf unserer Sonnenseite und so kam es auch am heutigen Sonntag – wie fast erwartet – zum Ansturm auf die Ponys. Eigentlich starten wir konsequent erst um 14.30 Uhr, heute waren bereits vor dieser Zeit schon so viele kleine Pony-Fans auf dem Hof, dass wir schon eine Dreiviertelstunde vorher putzten und sattelten, was das Zeug hielt. Und die kleinen Reiter enttäuschten uns nicht, die Ponys mussten wirklich Schwerstarbeit leisten am heutigen Sonntag. Insgesamt legten sie ca. 80 Ponyrunden zurück. Wow! Die Kinder hatten großen Spaß, auch wenn sie teilweise wirklich lange auf „ihr“ Pony warten mussten. Natürlich gab es auch wieder einmal einige Frechdachse, die ihre Führer auf eine wirklich harte Probe stellten: Pepper, der einfach abgaloppierte, Doria, die das Gras viel zu lecker fand, um weiterzugehen und unser Dalton, der bei der 4. Runde gar keine Lust mehr hatte, nochmal loszumarschieren – kann man ja verstehen!

Die letzten Ponys gingen um 17.00 Uhr auf die Runde, das Kuchenbuffet war inzwischen längst leergefegt. Wir sind uns sicher, dass nicht nur die Kinder auf ihre Kosten kamen, denn bei diesem Traumwetter und Kaffee und Kuchen ließ es sich auch für die Eltern und Großeltern in unserem Garten gut aushalten. Wir danken an dieser Stelle allen Reiterlein für ihre Geduld beim Warten und natürlich auch den Eltern und Großeltern für ihr Verständnis. Für uns – ein arbeitsreicher, aber sehr schöner Ponyführsonntag – für die Reiterlein und ihre Begleiter ein hoffentlich erholsamer Ausflug.

Und natürlich möchten wir ganz, ganz herzlich den Helferlein danken: Judith, die wirklich 4 Runden mitlaufen musste, zwischendurch nochmal die Youngster einfing und trotzdem immer noch lächelte – danke schön! Anna, die versuchte, jederzeit den Überblick zu behalten und irgendwann einfach nur noch rackerte und schwitzte – danke Dir. Luca, die zwischen Pony holen und Hufe auskratzen, satteln und trensen hin und hergerissen war – toll gemacht! Maja, die die Ponys auf ihren Runden begleitete – danke Dir!  Olli, Isa und Anni, die unsere kleinen fleißigen Bienchen sind – ihr seid Spitze, macht weiter so! Julia und Tina, die immer genau da Hand anlegten, wo sie gebraucht wurden – danke Euch! Elisa, die man eigentlich gar nicht so wahrnimmt, aber die meistens im Duo mit Barfuß-Nina unterwegs ist und die Ponys holt und fertigmacht – danke Dir. Nina, die dann als Assistentin von Christian, die Kasse bewachte.  Celine, die beim Ponyvorbereiten half und immer die Chips jagte, Saskia, die ganz schnell war mit dem Sattel holen und Trensen und natürlich Jannik und Julia – unsere Nachwuchs-Helferlein – wir sind sehr froh, dass wir Euch alle haben! Danke schön!

Ausserdem wollen wir auch nicht das altbewährte Team um Heike, Karin im Küchen- und Kaffeebereich, Tina, Christian und natürlich unsere Pony-Managerin Anna vergessen! Geschwitzt haben wir heute alle ganz mächtig, aber mit so einen Super-Team macht es einfach nur Spaß! Danke Euch allen! Ein Riesen-Dankschön auch an Frauke für den leckeren Zwiebelkuchen afterwards—- soooooooo lecker! Bis zum nächsten Mal…!

Ponyführsonntag 2011-10-02

Read Full Post »

« Newer Posts