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Archive for September 2010

Ein Wochenende im Paradies

Sofia ist 12 Jahre alt und kommt aus Selb. Pferde und reiten sind ihr Leben. Am liebsten würde sie auf einem Reiterhof wohnen. Diesen Wunsch hat ihr ihr Vater Jürgen am vergangenen Wochenende erfüllt. Sie verbrachte – zusammen mit ihm – ein ganzes Wochenende im Pferde-, Pony- und Eselparadies Sanspareil. Das Super-Sonnen-Wetter brachten sie schon mit, als sie am Samstag Vormittag, 04.09., ihr uriges Quartier im Gästehaus – unter dem Dach – direkt auf dem Hof und natürlich gleich neben den Pferden, bezogen. Um das Kennenlernen von Hof und Tieren kamen sie praktisch gar nicht herum. Am Samstag-Nachmittag stand gleich unser „Pony und Pizza“-Event für die beiden auf dem Plan. Sofia ist mit ihren 12 Jahren schon ein kleiner Profi auf dem Pferd und so wurde ihr natürlich auch ein „richtiges“ Pferd, nämlich unser Friese Filou, zugeteilt. Na, das war wohl auch gleich Liebe auf den ersten Blick, denn nachdem sie in der „Pony und Pizza“-Karawane bereits frei reiten durfte, konnte sie „ihren“ Friesen gleich nach der Pizza-Stärkung am Abend gleich wieder satteln. Nachdem auch ihr Papa mit einem Friesen ausgestattet wurde, konnte es in einer kleinen Gruppe auf einen „Sonnenuntergangs-Ausritt“ gehen. Bevor es aber losging, fragte Sonja noch nach den Reitkenntnissen von Papa Jürgen und er sagte nur bescheiden, dass er sich im Sattel halten könne. Sofia meinte später dazu: „Er ist ein Urlaubsreiter!“ Dafür machte er aber im Sattel dann einer erstaunlich gute Figur. Das Leichttraben gefiel ihm anscheinend zwar nicht wirklich, hier ließ er sich vom Friesen Gino lieber etwas durchschütteln, aber im Galopp sah es absolut profimäßig aus! Roland führte die Gruppe durch die malerische Landschaft rund um Sanspareil mit einem traumhaften Ausblick auf Burg Zwernitz und einem wunderschönen Sonnenuntergang.
Die beiden hatten dann in ihrem Quartier eine ruhige und angenehme Nacht – wie sie berichteten – und gingen gleich am Sonntag Morgen noch einmal allein auf einen Ausritt. Natürlich hatte Sofia wieder ihren Filou unter dem Sattel, während sich Jürgen diesmal die Tinker-Dame Mandy aussuchte. Den Sonntag Nachmittag verbrachte Sofia dann mit Friesen-Dame Ronja auf dem Platz und dann hieß es leider schon Abschied nehmen. Beide versprachen, über ihre Erlebnisse einen kleinen Bericht zu schreiben, den wir natürlich hier veröffentlichen werden. Wir freuen uns, dass Ihr 2 da wart – hat großen Spaß gemacht. Kommt bald wieder! Wir würden uns freuen!

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Hier kommt der Bericht von Sofia:

Ein tolles Reiterwochenende im Pferdeparadies Sanspareil

Zusammen mit meinem Papa fuhren wir am Samstag den 04.09.2010 in das Pferdeparadies nach Sanspareil um dort ein schönes Reiterwochenende zu verbringen. Bei schönem sonnigen Wetter durften wir zwei wunderschöne Tage dort erleben, die uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben werden.

Ich bin 12 Jahre alt und reite seit ca. vier Jahren. Pferde sind meine große Leidenschaft, und so konnte ich zwei Tage lang „Pferde-pur“ geniessen. Von früh morgens bis spät Abend. Ich habe in dieser Zeit neue tolle und erlebnisreiche Erfahrungen gesammelt. Auch mein Papa der eigentlich kein Reiter ist, hatte viel Spaß beim Reiten, so dass wir beide viele Stunden mit und auf den Pferden verbrachten.

Das Pferdeparadies verdient wirklich seinen Namen. Die Offen-Stallhaltung gibt den dort lebenden ca. 60 Pferden verschiedenster Rassen die Möglichkeit, sich ganztätig bewegen zu können wie sie möchten. Auf den großen weitläufigen Koppeln genießen die Pferde ihr Leben in der großen Gruppe.

Ich konnte in diesen zwei Tagen sowohl Reitstunden unter sachkundiger Anleitung einer Reitlehrerin als auch Ausritte ins Gelände zusammen mit meinem Papa und anderen Reitern unternehmen. Auch das Pizza-Pony Reiten hat viel Spaß gemacht. Ich habe mich sofort in Filou (ein wunderschöner  Friese) verliebt, mit dem ich fast alle Ausritte unternehmen durfte.

Sonja, die Besitzerin des Pferdeparadieses und ihr Team waren immer für uns da, und  für jede Frage offen. Wir durften die Pferde selbständig von der Koppel holen, sie striegeln und aufsatteln. Die Pferde dort sind sehr ausgeglichen und haben ein großes Vertrauen dem Menschen gegenüber. Dies konnten wir selber feststellen als wir Sonntag morgen auf die Koppel gingen. Überall lagen die Pferde auf der Wiese und genossen die Morgensonne. Wir konnten sie im Liegen streicheln ohne das sie sich gestört fühlten. Dies waren wirklich beeindruckende Momente.

Ich habe zusammen mit meinem Papa  natürlich im Pferdeparadies übernachtet. Wir haben sehr gut und ruhig geschlafen, was natürlich nach einem langen Reittag auch leicht fällt. Die Unterkunft war sehr gemütlich, wir konnten sogar zum Einschlafen noch einen Film anschauen, selbstverständlich über Pferde.

Abschied zu nehmen fiel mir wirklich nicht leicht, ich weiss aber, das dies nicht mein letzter Aufenthalt im Pferdeparadies war.

Sonja ich komme gerne wieder.

Vielen Dank für die schönen Stunden die wir bei Euch verbringen durften.

Sofia Gipser und Papa

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Es ist Samstag, der 04.09.2010, das Wetter meinte es gut mit uns und seit den Mittagsstunden herrscht schon emsiges Treiben im Paradies. Ein neuer Termin für „Pony und Pizza“ steht an. Opa Oskar und Oma Chrissy sind wieder mit den Vorbereitungen auf den Run auf die Pizza-Teiglinge beschäftigt. Wieviele werden heute benötigt werden? Viele fleißige Helfer/-innen sind dabei, die Zutaten für die Pizzen zuzuschneiden. Hier ist mit Sicherheit niemandem langweilig. Und dann trudeln die ersten Gäste ein, erst nur vereinzelt und zaghaft, aber das bleibt nicht lange so. Am Ende zählen wir 29 Kinder, die ein Pony reiten möchten. Eigentlich ist bei 20 Kindern Anmeldestop, aber diese Teilnehmerzahl wurde bisher immer getoppt! Wie das wohl kommt….ist ein bisher ungeklärtes Paradies-Rätsel!
Sonja ruft alle Kinder zusammen und während sich die Eltern bei einem Kaffee schon mal stärken können, werden die Kinder auf den Nachmittag vorbereitet. Wer uns kennt, weiß, dass reiten bei uns nicht ohne putzen geht. Also wurden die Kinder in die Kunst des Striegelns, Bürstens und Hufe auskratzens eingewiesen. Allerhand Wissenswertes über unsere Pferde, Ponys, Esel und Mulis bekommen sie zu hören. Die Kinder staunen nicht schlecht, als sie die Zähne unserer Funny sehen und ganz bestimmt ist an dem Abend kein Kind ohne Zähne putzen ins Bett gegangen.
Die Hofindianer haben inzwischen alles eingefangen, was zu satteln ging. Nicht nur die Ponys durften wieder auf die Strecke gehen, sondern auch unsere Pferde und Eseldame Nora wurden auf den Hof geführt. Es blieb hier wieder kein Platz ungenutzt, um eines unserer Tiere anzubinden. Sonja verteilte mit viel Geschick die Vierbeiner an die Kinder. Dann ging es ans Striegeln und Bürsten. Unsere Putzkörbe waren wie leergefegt, als alle Kinder ihren Putzkorb hatten. Und sie hatten wirklich eine Menge zu tun, denn die Tiere kamen gerade von der Koppel und sahen entsprechend gut aus. Alle gaben sich große Mühe und mit Hilfe von Mama, Papa oder auch Oma, Opa und den Paten waren die Ponys schließlich blitzblank. Wir hatten alle Hände voll zu tun, ausreichend Gurte, Decken und Sättel zu finden, um alle Tiere startklar zu machen. Aber inzwischen haben wir ja schon beste „Pony und Pizza“-Erfahrungen und kriegten das problemlos hin. Das Führen auf dem Platz klappte prima, auch in Zweier- und Dreierreihe kamen alle gut zurecht. Die Kinder tanzten wieder begeistert beim Fliegerlied mit und freuten sich auf den Ausritt. Und so setzte sich die Karawane dann wieder in Gang. Luca, die bei uns Poybanden-Kind war und inzwischen Reitstunden nimmt, durfte sogar frei reiten und auch Sofia aus Selb, die als Übernachtungsgast mit ihrem Papa das Wochenende auf dem Hof verbrachte und schon ein kleiner Profi auf dem Pferd ist, durfte frei in der Karawane reiten. Alle Kinder hatten großen Spaß. Die kleine 3-jährige Jolina, die mit ihrer Patin da war, knuddelte „ihre“ Hanny noch lange, als die Reiter nach ihrem 1-stündigen Ausritt wieder Abschied von „ihren“ Pferden nehmen mußten. Aber dann siegte doch der Hunger bei den kleinen Reitern und Reiterinnen und schnell ging es ans Teig ausrollen, belegen und dann musste sich die Nummer des Pizza-Bleches gemerkt werden, bevor Opa Oskar die Pizzen in den Ofen schob. Wir hoffen, dass es allen geschmeckt hat, dass die Kinder gern an den schönen Nachmittag zurückdenken und dass sie „ihre“ Ponys und Pferde oder Esel und Mulis bald wieder besuchen!



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Am Mittwoch, 01.09., war es wieder soweit. 14 Mädchen und 2 Jungen verbrachten zusammen mit ihren 2 Betreuerinnen einen Nachmittag im Pferde-, Pony- und Eselparadies Sanspareil. Nach einem kurzen Ausflug ins theoretische Pferdewissen ging es an den praktischen Teil des Nachmittags. Jeweils 2 Kinder legten Hand an ein Pony oder Pferd und waren ganz begeistert beim Striegeln, Bürsten, Hufe auskratzen und Mähne flechten. Lena, die schon zum 2. Mal dabei war, verwandelte die Mähne unserer Tinker-Dame Mandy in ein kleines Kunstwerk. Bis heute haben wir es noch nicht über’s Herz gebracht, dieses zu zerstören und Mandy wieder von all den Gummis zu befreien.

Anschließend ging es auf den Platz, wo erst einmal geprüft wurde, ob alle Kinder mit dem Führen der Tiere zurecht kamen. Das klappte ganz problemlos.Dann konnte die erste Gruppe Reiter in den Sattel. Neben kleinen gymnastischen Übungen wurde mit viel Spaß beim Fliegerlied mitgetanzt…alles auf den Pferden. Auch die Kunststücke meisterten die Kinder mit Begeisterung. Ohne Probleme gingen die Ponies und Pferde auf unser Podest und die Reiter lobten ihre „Zirkustiere“ ausgiebig. Auch das Slalomreiten um die Hütchen und das Hindurchlaufen durch 2 Hindernisbahnen war absolut kein Problem. Das Traben gefiel den Reitern natürlich besonders, allerdings mochten die Führer das nicht so sehr. Nach dem Wechsel kam dann aber auch die 2. Gruppe Reiter in den Genuss, alles von oben noch einmal mitzuerleben. Danach ging es dann auf einen halbstündigen Ausritt rund um den Pferdehof und als die Kinder wieder auf den Hof zurückkamen, freuten sie sich, dass schon ein paar Wienerle im Brötchen für sie bereit standen, denn so ein Nachmittag macht nicht nur durstig sondern auch hungrig. Die Kinder nahmen ein paar schöne Eindrücke mit nach Hause und Lena versprach, auch zu den nächsten Terminen des Kreisjugenrings Kulmbach wieder mit dabei zu sein. Da haben wir dann schon jemanden, der sich perfekt auskennt!

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