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Archive for August 2009

500 neue Bilder in unseren Online-Album

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Erste Reiterfreizeit in Sanspareil.

Alles rund ums Pferd bietet nicht nur in den Schulferien das Ponyparadies in Sanspareil, vielen jungendlichen Reit-Anfängern und Fortgeschrittenen. 24 Kinder erlebten in der ersten Reitfreizeit bei traumhaften Sonnenschein das Landleben die Landschaft und den Umgang mit den Vierbeinern. Im Ponyparadies wirkt Sonja Hofmann als Chefin, welche ihre Tiere dem Charakter ihrer Reitelven zuordnet. Ihre Erfolge führt sie auf die artgerechte Tierhaltung unter freiem Himmel zurück, welche die Ponys und Pferde ausgeglichener und ruhiger stimmen sollen.

Bei aller Ferienromantik wird im Ponyparadies auch etwas über die Tiere und den Reitsport gelernt. Auf dem Programm stand täglicher Reitunterricht am Vormittag, Ausritte am Nachmittag und ein Open-Air Kino oder eine Nachtwanderung am Abend liesen keine langeweile aufkommen. Während des fünftägigen Ferienaufenthaltes im Bettenlager und Zelten untergebracht, muss natürlich auch die Verpflegung stimmen. Köchin Barbara ist eine Perle in der Küche, sie kocht den Kindern und Betreuern täglich eine frische warme Mahlzeit und schafft es immer, das es allen schmeckt.
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Am Ende der Freizeit durften alle Kinder mit ihren Ponys und Pferden zeigen, was sie gelernt haben. Eine 10er Quadrille von den Jugendlichen selbst ausgedacht und einstudiert rundete die Reiterfreizeit ab. Zum Schluß gab es noch Kakao, Kaffee und Kuchen für die Kinder und Eltern, die Ponys und Pferde wurden mit reichlich
Karotten, Äpfeln und Leckerlis belohnt.

Danke für die schöne Zeit
Eure Ute 😉

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Die erste Reiterfreizeit in diesen Sommerferien war vom 05.08. bis zum 09.08.2009. Insgesamt haben 24 Mädels und zwei Jungs teilgenommen. Betreuer waren Barbara Rabold, Ute aus Coburg, die zum ersten Mal am Hof war und Roland. Am Abend vor Beginn hat Doro, Reitlehrerin am Hof, angerufen: Sie kann nicht  kommen, Verdacht auf Schweinegrippe!!! Oh weh, Notsituation! Eine Reitlehrerin oder ein Reitlehrer muss her, aber ganz schnell! Letzten Endes kam am nächsten Früh Franzi, eine Freundin von Sonja H.,  aus Paderborn angereist und wurde mit offenen Armen empfangen.

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Nach einer ausführlichen Begrüßung aller Teilnehmer und Spaghetti zum Mittagessen ging es auch gleich mit Reitstunden am Nachmittag los. Außerdem bekam jeder ein Pflegepony oder –fohlen zugeteilt, mit denen die ganze Reitfreizeit hindurch gespielt, getobt, gekuschelt oder Kunststückchen eingeübt werden konnten.
Am Donnerstag gab es natürlich schon ganz früh wieder Reitstunden, andere durften ausreiten. Einen Ausritt gab es für alle dann nochmal am Nachmittag. Abends kam Thomas, ein langjähriger Freund von Sonja H. Er gab uns einen Kurs in Bodenarbeit und konnte sehr viele interessante Sachen erzählen. Außerdem zeigte er uns viel am Pferd, so konnten wir auch praktisch von ihm lernen. Jeder hatte die Gelegenheit, auch selbst mit einem Pony den „Freundlichkeitstest“ oder Spiele (wie er sie nannte) z.B. „Vorderhandweichen“ und „Rückwärtsgehen“ auszuprobieren. Ein sehr faszinierendes Erlebnis. Thomas war auch sofort sehr hilfsbereit, wenn mal etwas nicht geklappt hat und konnte auch gleich Probleme erklären und lösen. Alle waren super interessiert und begeistert. Viele entdeckten an ihren Ponys ganz neue Seiten! 😉
Abends wurde gegrillt und einige spielten auf dem Reitplatz noch eine Runde Völkerball.
Am Freitag waren wieder Reitstunden und zehn der Reiter hatten die erste Quadrillenübungsstunde. Weil es so heiß war, sollte der Reitplatz bewässert werden, damit es nicht mehr so staubt. Die Aktion endete in einer Wasserschlacht, bei der der Großteil der Beteiligten am Ende tropfnass, aber immer noch lachend, um ein Handtuch bat. Das sollte aber nicht die schlimmste Wasserschlacht dieser Woche sein… Spät abends gab es großes Kino: Leinwand und Beamer wurden aufgestellt und im Freien der Film „Rettet Trigger“ angeschaut. An diesem Tag musste Franzi leider gehen.  Dafür kam am Samstag Doro wieder. Der Verdacht auf Schweinegrippe stellte sich als unbegründet heraus, alle waren froh. Sie sah sich die Quadrille an und gab Reit- und Longenstunden.

Nachmittags war allgemeines Sattelputzen angesagt. Für einige war es ein rechtes Abenteuer, sich die Ausrüstung mal im Detail anzusehen, ganz nach dem Motto: Faszination Leder und Sattelseife 😉 . Irgendwie wurde dann plötzlich wieder auf jeden mit dem Wasserschlauch gezielt und eine gnadenlose Wasserschlacht war in vollem Gange. Alle wurden mitreingezogen! Auch Ute, die sich – wie die meisten zu Beginn – noch mit Händen und Füßen wehrte, sich dann doch noch ergab, als die Lage aussichtslos wurde… 😉 Ebenso musste Sonja H. dranglauben, sowie eigentlich alle „Zweibeiner“, die das Pech – oder Glück, je nachdem – hatten, gerade am Hof zu sein. Entsprechend überrumpelt sah sich Thomas am Abend mit einer ganzen Herde kreischender und klitschnasser Wesen konfrontiert. Trotzdem folgten alle ganz gespannt dem Dokumentarfilm über ein sehr störrisches Pferd, den er mitgebracht hatte. Der Film zeigte das verblüffende Ergebnis intensiver Bodenarbeit. Alle waren ergriffen von der Geschichte dieses Pferdes und seinem Happyend. Auch die anschließende Weiterführung des Kurses war super interessant, zumal auf bereits Geübtem aufgebaut wurde.
Etwas später am Abend durfte ein Teil noch ausreiten. Gegen Zehn ging es auf zur Nachtwanderung im Felsengarten! Joachim erzählte natürlich die passende Gruselgeschichte von der weißen Frau. (Joachim ist Barbaras Mann und für Gruselgeschichten prädestiniert! 😉 ) Aber es wurde sehr lustig, als wir dachten, die vermeintliche weiße Frau endlich entlarvt zu haben. Wir meinten auch das Versteck des Schauspielers umstellt zu haben… Am Ende war alles ganz anders und wir sind nach allen Regeln der Kunst ausgetrickst worden. 😉
Dann kam leider der letzte Tag. Am Morgen gingen diejenigen ausreiten, die nicht am Vortag schon waren. Die Quadrille wurde ein letztes Mal geprobt und dann ging es nach dem Mittagessen ans Saubermachen und Pferdefertigmachen für die Aufführung. Diese startete um 15.00 h für alle Eltern, Gäste und Zuschauer. Die Einführung wurde von den Ponys gestaltet, mit Kunststückchen und einem Ponyführparcours. Anschließend kamen die Longen und zeigten, was man hier lernen kann und was sie schon alles können. Die Abteilung veranschaulichte eine weitere Art der Reitstunde, und stellte das freie Reiten sehr gut vor. Die Vorstellungen, sowie das folgende Warmreiten der Quadrillenpferde, wurden von Doro und Sonja H. sehr aufschlussreich und interessant kommentiert und professionell moderiert. Den Abschluss bildete die Zehner-Quadrille, die erste in Sanspareil. Das gesamte Programm wurde von tosendem Applaus und heller Begeisterung begleitet, die Freude bei den Veranstaltern (hauptsächlich Sonja H.) war groß. Den wunderschönen Nachmittag konnte man bei Kaffee und Kuchen gemütlich ausklingen lassen. Das weniger Angenehme war dann die Abreise der Teilnehmer. Die meisten wären gerne noch geblieben. Kein Wunder, denn es war eine der gelungensten Reiterfreizeiten überhaupt.

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